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29.02.2012
IHK-Erfindererstberatung in Regensburg
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26.04.2012
Cluster-Workshop Mechatronik & Automation bei der HEITEC AG in Regensburg
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IHK-Innovationsnachrichten Februar 2012
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Ostbayern und Westböhmen: Der Industriestandort im Porträt
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NewsLetter Allianz Bayern Innovativ November 2011
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Foto: Axel Roitzsch |
Besser starten mit ProSALAMANDER
Bessere Perspektiven für eine wichtige, aber
bislang vernachlässigte Randgruppe auf dem deutschen Arbeitsmarkt: Das
ProSALAMANDER-Projekt der Universitäten Duisburg-Essen und Regensburg
ermöglicht zugewanderten Akademikern künftig eine geregelte Nachqualifizierung.
Die Essener Stiftung Mercator stellt dafür 2,5 Millionen Euro für die nächsten
vier Jahre zur Verfügung.
Ingenieure zum Beispiel sind auf dem Arbeitsmarkt
sehr begehrt: Bis 2020 werden jedes Jahr 35.000 neu eingestellt. Prognosen
besagen, dass in drei Jahren bereits 130.000 Hochschulabsolventen fehlen
werden. Eine gut ausgebildete, aber bislang zu wenig erschlossene Gruppe auf
dem Arbeitsmarkt sind Migranten, die in ihren Herkunftsländern schon eine
technische Ausbildung durchlaufen haben.
Lassen sie sich in Deutschland nieder,
müssen sie sich oft mit schlecht bezahlten Aushilfsjobs über Wasser halten.
Jeder zweite der mehr als zehn Millionen erwerbsfähigen Einwanderer ist als
Ingenieur oder Techniker nach Deutschland gekommen. Stammen sie aus der Türkei
oder Polen, muss über die Hälfte von ihnen damit rechnen, dass ihr beruflicher
Abschluss nicht anerkannt wird. 80 Prozent der Einwanderer aus der ehemaligen
Sowjetunion sind ingenieurwissenschaftlich ausgebildet.
In 12 bis 18 Monaten individuell
nachqualifiziert
Eine adäquate Nachqualifizierung ermöglicht ab dem kommenden
Wintersemester das ProSALAMANDER-Projekt ("Programm zur Stärkung ausländischer
Akademiker/innen durch Nachqualifizierung an den Universitäten Duisburg-Essen
und Regensburg"). Zunächst prüft eine Clearingstelle an den beiden
Universitäten individuell, welche Vorleistungen anerkannt werden können. Der
identifizierte Nachholbedarf wird anschließend fachlich, sprachlich und
methodisch geleistet, je nach zielgruppenspezifischem Zuschnitt. Intensive
Beratung und Betreuung sind weitere Programmelemente.
Bundesweit Vorreiter
"ProSALAMANDER ist ein
Modellprojekt für eine bessere Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund
an zentralen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens: Der Abschluss an einer
deutschen Hochschule und damit die Möglichkeit, einer der Qualifikation
entsprechenden Arbeit nachzugehen, ist chancengleiche Teilhabe am Arbeitsmarkt,
für die wir als Stiftung eintreten", so Professor Dr. Bernhard Lorentz,
Geschäftsführer der Stiftung Mercator.
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